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Unigeschichte

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Kapitel I - Wehrmacht

Auf Grund des Versailler Vertrages ist es der deutschen Regierung damals untersagt, eine Luftstreitmacht aufzubauen. Bereits vor dem Jahr 1933 betreibt die Reichswehr aber eine geheime Aufrüstung, bei der diverse Flugstaffeln aufgebaut werden. Unter der NS-Regierung wird im Mai 1933 begonnen, die – vorerst geheime – Deutsche Luftstreitkraft aufzubauen. Hierfür werden Fliegereinheiten und Ausbildungsstätten gebaut, die unter dem Deckmantel des Deutschen Luftsportverbandes junge Flugzeugführer schulen.

Der Flughafen München-Süd – der spätere Fliegerhorst Neubiberg – gehört ebenfalls dazu. Im Februar 1935 macht Hitler die Existenz der Luftwaffe publik – die inzwischen bereits 800 Kampfflugzeuge besitzt. Zehn weitere Jahre wird der Standort des Fliegerhorst Neubiberg von den Nationalsozialisten militärisch genutzt. 

Im April 1945 nehmen die amerikanischen Truppen den Fliegerhorst dann ein und beenden das nationalsozialistische Regime am Standort.
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Die folgende Karte zeigt den Standort während des NS-Regimes. Sie basiert auf einem Lageplan aus dem Jahr 1945 und mehreren Luftaufnahmen der allierten Streitkräfte von 1944 bis 1945.



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Verschont von Bomben

Feldflugplatz Brunnthal

Bau der Reichsautobahn: Der Führer kommt

Exerzierplatz der Nationalsozialisten

Offiziercasino

Umgehungsstraße

Ab 1938 wird die Verbindungsstraße zwischen Unter- und Neubiberg beinahe ausschließlich für militärische Zwecke genutzt. Deswegen entsteht auf Kosten des Reichsfiskus-Luftfahrt eine Umgehungsstraße; die heutige Zwergerstraße.

Johanneshaus und Johanneshof

Fliegerhorst-Gärtnerei

Der Fliegerhorst verfügt über eine eigene Gärtnerei. Diese versorgt die Küchen zusätzlich mit Gemüse und Kartoffeln, was insbesondere im Laufe des Krieges hilft, als die Versorgungslage immer schlechter wird.

Der Adler des Fliegerhorstes

Enteignung der Grundbesitzer

Namensgeber des Udet-Hofs

Rasenrollfeld

Das Rollfeld besteht bis 1945 nur aus gerodeten und planierten Wald- und Rasenflächen. Der Pflege des Rollfeldrasens kommt damals eine besondere Bedeutung zu, um für Starts und Landungen der Flugzeuge eine gute Grundlage zu gewährleisten.
Regelmäßig muss der Rasen bei einer Höhe von 25 bis 30 Zentimetern gemäht werden. Das Gras wird an Bauern aus den umliegenden Ortschaften verkauft, die es an ihre Tiere verfüttern.

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Kapitel II - USAF

Als die United State Air Force am 30. April 1945 den Fliegerhorst Neubiberg erreicht, wird dieser kampflos übergeben. Der als „Advance Landing Ground R-85“ bezeichnete Standort unterliegt fortan amerikanischer Zuständigkeit. Unklar ist noch heute, warum er den Beinamen „Camp Rattle“ trug. Eine besondere Bedeutung kommt der Neubiberg Air Base bei der Unterstützung der Luftbrücke Berlin zu. Im Jahr 1958 wird der Standort an die damals neu aufgestellte Bundeswehr übergeben. 

Da die stationierten Soldaten der Neubiberg Air Base aus allen Staaten Amerikas kamen nannte man sie die Rainbow Division. Das Schulterabzeichen der Rainbow Division stellt einen Regenbogen dar. Sie war es auch, die am 29. April 1945 Dachau befreite.  
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Die folgende Karte zeigt den Standort während der Nutzung durch die United States Air Force. Sie basiert auf einer Karte des Standortes sowie mehreren Luftaufnahmen aus der Zeit von 1945 bis 1958.

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Freizeit

Es gibt schon damals zahlreiche Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Unter den Amerikanern entsteht unter anderem ein American Football Feld, eine Baseball-Anlage und ein Theater. Auch die unter den Nationalsozialisten errichtete Kegelbahn wird als Bowlingbahn weitergenutzt.

MARS Radio Station

Hinter der Abkürzung „MARS“ verbirgt sich das sogenannte „Military Auxiliary Radio System“. Es handelt sich dabei um ein militärisches Hilfsfunksystem, das es bereits seit dem Jahr 1925 gibt. Seit November 1948 ist es unter der Abkürzung „MARS“ bekannt, zuvor hieß es Auxiliary Amateur Radio System (AARS). Die MARS Radio Stations wird von Funkamateuren betrieben, die mit Standorten aus Übersee und den Angehörigen der Soldaten in Kontakt stehen.

Firefighter der Air Base

Auch unter den Amerikanern müssen alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen für den Flugbetrieb eingehalten werden. Hierzu gehört natürlich auch eine gut ausgestattete und ständig abrufbereite Feuerwehr. Das Gebäude, in dem sich diese bereits zu Zeiten der Nationalsozialisten befand, dient jetzt weiterhin der Unterbringung der „Firefighter“. Die Besatzung der Feuerwache kommt aus den angrenzenden Gemeinden.

Umleitung des Hachinger Bachs

Als die Landebahn der Neubiberg Air Base im Jahr 1949 erneut erweitert wird, müssen nicht nur die Menschen weichen, die dort leben, sondern auch der Hachinger Bach. Er wird in großem Bogen umgeleitet und behält diesen Verlauf bis heute bei.

Das ehemalige Rasenrollfeld

Als die Amerikaner den Fliegerhorst übernehmen, finden sie eine Graspiste vor, die den Nationalsozialisten als Start- und Landebahn dient. Nur wenige Monate nach der amerikanischen Übernahme, ist die besagte Piste betoniert.

Ein Kamel für Berlin

Ein 5-Sterne-General besucht die Airbase

Das Verschwinden einer Siedlung

Die Beute der Amerikaner

Air Force Chapel Neubiberg

Besuch eines Fliegeridols

Im Jahr 1949 besucht Charles Lindbergh die Neubiberg Air Base. Bekannt ist er vor allem durch seine erste Überquerung des Atlantiks vom 20. auf den 21. Mai 1927. Denn er war der Erste, dem es gelang, einen Nonstop-Flug von Amerika nach Europa alleine zu bewältigen. Der Flieger, der durch seine Atlantiküberquerung ein internationales Idol der Luftfahrt  ist, arbeitet nun am Standort Neubiberg als technischer Berater. Während seines Besuches lobt er die Flugplatzbesatzung des Fliegerhorsts für deren Leistungsfähigkeit.

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Kapitel III - Bundeswehr

In der Nachkriegszeit ist es den Deutschen untersagt, Wiederbewaffnung zu betreiben. An eine deutsche Streitkraft ist demnach so schnell nicht zu denken. Am 4. April 1949 kommt es dann zur Gründung der NATO – dem nordatlantischen Verteidigungsbündnis. Im Oktober 1954 erhält (West-)Deutschland die Möglichkeit, dem Bündnis beizutreten. Die Bundesrepublik entscheidet sich dafür, sich an der militärischen Sicherung Europas zu beteiligen und erhält im Gegenzug die Erlaubnis, eine deutsche Streitkraft aufzubauen. Im Zuge dessen kommt es zu der Vereinbarung, dass der Fliegerhorst an die 1956 aufgestellte Luftwaffe übergeben wird.

Ab sofort nutzen das Gelände das Luftwaffentransportgeschwader 61 und die Ausbildungsgruppe Noratlas. Außerdem finden hier höhere technische Lehrgänge (Lehrgang C der Offizierschule der Luftwaffe) statt.  
Im Jahr 1958 erfolgt dann endgültig die Übergabe der Air Base durch die USAF an die Bundeswehr. Während im Jahr 1973 die Hochschule der Bundeswehr ihren Betrieb am Standort Neubiberg aufnimmt, wird der Fliegerhorst noch bis ins Jahr 1991 durch die Luftwaffe genutzt.
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Die folgende Karte zeigt den Standort nach der Übergabe an die Bundeswehr. Sie basiert auf einem Lageplan des Jahres 1966 und diversen Luftaufnahmen.

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Ohrenbetäubende „Nora“

Die Maschinen vom Typ Nord Noratlas, liebevoll „Nora“ genannt, ist ein zweimotoriges Transportflugzeug aus französischer Produktion. Erstmals wird am 12. Juni 1953 eine "Nora" in Dienst gestellt. Das Luftwaffentransportgeschwader 61 gehört zu den Geschwadern, die erste Exemplare der Maschine erhalten haben. In Neubiberg werden diese für Ausbildungszwecke genutzt. Die Bewohner der angrenzenden Gemeinden lernen die Maschine vor allem wegen ihrer sehr lauten Motoren „zu schätzen“.

Offizierausbildung der Luftwaffe

Brandschutz des Fliegerhorstes

Persönliche Eindrücke

Übergabe an die Bundeswehr

Das Casino unter der Luftwaffe

Als die Musik zum Standort kam

Neubiberg im Geschwindigkeitsrausch

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Kapitel IV - UniBwM

Aus dem Weißbuch 1970 des BMVG geht hervor, dass die deutschen Streitkräfte einen Rückgang in den Offizier-Laufbahnen zu verzeichnen haben. Um diesem Trend entgegen zu wirken, beauftragt der damalige Bundesverteidigungsminister, Helmut Schmidt, eine Kommission, um eine Lösung zu finden. Das Konzept sieht schließlich vor, dass Offizieranwärter künftig ein Studium an einer Bundeswehrhochschule ablegen sollen. Das Bundeskabinett stimmt der Einrichtung zweier Hochschulen zu.  

Während die Luftwaffe den Fliegerhorst bis 1991 weiterhin militärisch nutzt, entsteht parallel am Standort eine Hochschule. Nachdem die  Genehmigung durch den Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultur im August 1973 vorliegt, kann der Lehrbetrieb am Standort  am 1.10.1973 aufgenommen werden. Das Promotionsrecht erhält die Hochschule dann am 1.10.1980 und genau ein Jahr darauf auch das Habilitationsrecht. Im Jahr 1985 wird die Hochschule umbenannt, seitdem ist sie bekannt als Universität der Bundeswehr München. Während die militärische Verwendung des Standorts ein Ende findet, studieren bis heute Offizieranwärter der Bundeswehr in Neubiberg.
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Die folgende Karte zeigt den Standort der Universität der Bundeswehr München im Sommer 2018. Sie basiert auf einer Sattelitenaufnahme und einer Lagekarte.

Es befinden sich aber mehrere Bauprojekte in Arbeit und in Planung, welche das zukünftige Erscheinungsbild der Universität nachhaltig beeinflussen.

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Universitätsfeuerwehr

Die Feuerwache des am Campus ist, obwohl es heute keinen Flugbetrieb mehr gibt,   erhalten geblieben. Dadurch ist die Uni BW München eine der wenigen deutschen Hochschulen mit einer eigenen Feuerwehr. Neben Einsätzen innerhalb des Campus rückt die Besatzung der Feuerwache auch bei Notfällen außerhalb aus.

Der Adler der Universität

Die Skulptur des Adlers von Professor Knapp ist bis heute erhalten geblieben. Sie überdauert damit die Zeit der Nationalsozialisten, der Amerikaner und die Zeit der Luftwaffe am Standort Neubiberg. Seinen Platz auf dem einstigen Exerzierplatz hat der Adler unlängst verlassen und ist nun vor dem Gebäude des Unteroffiziersheim zu finden.

Campusküken

Im Mai 2014 wird die erste Kindergrippe der Bundeswehr am Standort der Uni eröffnet. Anwesend ist damals unter anderem  die derzeitige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Die Krippe „Campus Küken“ und der schon länger dazugehörende Kindergarten „Sonnenwiese“, machen es möglich, dass Kinder direkt auf dem Campus betreut werden.

Geschichtsverstehen

Universitätskirche

Es war einmal ...

Wandel zur Universität

Teststrecke

Eine der auffälligsten Veränderungen am Standort ist die Teststrecke der Universität, die sich über Teile der ehemaligen Flight erstreckt. Auf einer Akustikstrecke und einer Strecke für Aquaplaning gibt es unter anderem auch einen Rundkurs von 3,7 Kilometern Länge. Dort finden Messfahrten und Simulationen statt und es können Versuchsfahrzeugen ohne Straßenzulassung getestet werden.

Royaler Besuch

Abriss der Schwaige

Landschaftspark Hachinger Tal

"Treat her like a lady or she will kill you."

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Danksagung

Wir bedanken uns bei:

Oberst Detlev Adelmann
Michael Brauns
Günter Deibel
Cathleen Dietz
Melanie Haschberger
Dr. Barbara Hepp
Rudi Hoffmann
Prof. Dr. phil. Sonja Kretzschmar
Oberstleutnant Hans-Jörg Lochbühler
Norbert Loy
Benjamin Mayer
Rolf Müller
Barbara Reinicke
Anne Röpke
Ina Schwander
Dr. rer. Pol. Volker Stanslowski
Günter Staudter
Prof. Dr. phil. Kristina Wied

Bei Fragen, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschlägen stehen wir euch gern zur Verfügung.
Über weiterführende Informationen oder Materialien zur Geschichte des Standortes würden wir uns freuen.

Kontaktdaten:
lukas.behrendt@unibw.de alec.brusch@unibw.de  
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Norbert Loy

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In der folgenden Tonaufnahme spricht Gemeindearchivar Norbert Loy über die Bombardierung des Fliegerhorstes während der letzten Jahre des 2. Weltkrieges. Sein Wissen bezieht er aus der Recherche zu seinem Buch „Der Feldflugplatz Brunnthal“.  

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Rekrutenvereidigung 1939

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Rekrutenvereidigung 1939

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Führergeburtstag

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Parade Geburtstag Hitler

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Offiziercasino

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Fotos

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Adler

Anders als der von den Amerikanern betitelte „Nazi-Eagle“, stellt der Adler des Fliegerhorstes Neubiberg keinen Raubvogel im Sturzflug dar oder einen, der die Symbolik der Nationalsozialisten in die Welt trägt. Es ist eine Skulptur, die auf den Künstler Prof. Knapp zurückgeht und vermutlich aus der Zeit der Weimarer Republik stammt. Mehr ist über den Ursprung nicht bekannt.

Das Besondere an diesem Adler ist, dass er eine defensive Haltung hat, die vielleicht von einer Taube zu erwarten ist, nicht aber von einem Raubvogel. Die Skulptur zeigt das Tier in einer landenden bzw. startenden Position und soll somit symbolisch für das Starten und Landen der Flugzeuge stehen. Ähnlich wie der Adler kommen auch die Piloten eines Horstes immer zurück zum selben, zu ihrem, Heimathafen.
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Enteignung

Bevor die Pläne für den Bau des sogenannten Flughafens München-Süd umgesetzt werden können, muss zunächst eine Übereinkunft mit den Grundbesitzern gefunden werden, deren Eigentum auf dem Gelände des geplanten Standorts liegt.

Angesichts dessen wird am 9.9.1933 ein Treffen im Gasthaus "Zur Schwaige" veranlasst. Die Eigentümer stimmen in diesem Gespräch zu, ihren Grund abzugeben und werden mit anderen Grundstücken entschädigt, die dem Wert es alten entsprechen. Teilweise erhalten sie Waldflächen, die sie zunächst roden müssen. 

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Unter den Grundbesitzern befindet sich unter anderem Frau General Margarethe Freifrau von Stengel.

Ihren Grundbesitz erbt sie von ihrem Vater, Wilhelm von Finck. Dieser war ab 1871 Teilhaber einer Privatbank, die seit 1979 den Namen Merck Finck & Co trägt. Diesen Anteil erben seine Kinder: Elisabeth Winterstein, besagte Margarethe von Stengel und August von Finck. Letzterer ist Bankier und übernimmt die Bankgeschäfte des Vaters. Margarethe erbt des Weiteren zahlreiche Grundstücksflächen in Unterbiberg, auf Grund dessen sie 1933 zur „Schwaige“ geladen wird. Auch ihr Bruder August von Finck ist einer der eingeladenen Grundstücksbesitzer.  

Das Bankhaus Merck Finck & Co vollbringt im Laufe der Jahre Pionierleistungen bei der Gründung von Flugzeugbauunternehmen. So deckt die damals gegründete Udet-Flugzeugbau GmbH einen Bereich der heutigen Airbus Group ab. Außerdem gilt die als Süddeutsche Aero Llyod gegründete AG als Vorgänger der Lufthansa. Zudem ist Wilhelm Finck unter anderem Mitbegründer der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft und der Allianz Versicherungsgesellschaft.
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In seiner Funktion als Archivar der Universität der Bundeswehr München kennt sich Günter Deibel nicht nur bestens mit der Vergangenheit des Standortes aus, sondern auch mit militärhistorischen Themen. In der folgenden Tonaufnahme erklärt er, wie es dazu kam, dass Margarethe von Stengel als Frau General bezeichnet wurde.  

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Ordensschwestern

Die Geschichte des Johanneshauses ist auf den Orden der Dillinger Franziskanerinnen zurückzuführen. Der 1241 gegründete Orden wird 1774 mit der Unterrichtung von Mädchen betraut. Später, ab dem Jahr 1847, werden auch behinderte Menschen unterrichtet. Im Süden Deutschlands entstehen dann im Auftrag der Regens-Wagner-Stiftung mehrere Behindertenheime, so auch in Unterhaching. Schwestern der Wagnerschen Wohltätigkeitsstiftung, Dillinger Franziskanerinnen, erwerben im Jahr 1924 ein Grundstück im äußersten Norden der Gemeinde Unterhaching am Hachinger Bach. Hier wird 1928 ein großes Gebäude als „Erziehungsanstalt Johanneshaus“ errichtet. Ursprünglich ist das Gebäude für die Unterbringung psychopathischer Mädchen gedacht. Nach dessen Fertigstellung werden aber nur Waisen und körperlich- beziehungsweise geistigbehinderte Jungen untergebracht. Im Durchschnitt sind es um die 110 Jungen, die von den Schwestern unterrichtet werden.  

Für die Versorgung der Schwestern und Jungen ist ein Bauernhof zuständig, der ebenfalls auf dem Gelände steht: der Johanneshof. Ab 1930 wird er um ein Schlachthaus, ein Wirtschaftsgebäude, Dienstwohnungen, Ställe und mehr erweitert.  

Während des Zweiten Weltkriegs haben die Schwestern nicht viel zu befürchten. Als das Kriegsende näher rückt, kommt dem Johanneshaus zu Gute, dass die US-Streikräfte nur die Maschinen des Fliegerhorsts, nicht aber die Gebäude bombardieren. Unter den Amerikanern können die Schwestern ihrer Arbeit nachgehen und müssen nur mit dem Fluglärm der verlängerten Landebahn auskommen. Als 1958 die Luftwaffe den Standort übernimmt, kommt noch der Lärm der Noratlas-Maschinen dazu. Als die Offiziersschule erweitert werden soll, leitet die Bundesvermögensstelle im Jahr 1960 ein Enteignungsverfahren gegen die Regens-Wagner-Stiftung ein. Drei Jahre darauf, im Jahr 1963, wird das 7,7 Hektar große Grundstück mitsamt Johanneshaus und -hof verkauft. Bis zum Jahr 1975 nutzt es die Luftwaffe dann als Offiziersmesse. Im Anschluss daran zieht das Luftwaffenmusikkorps 1 in das Gebäude ein. Das Korps nutzt die Räumlichkeiten bis zu dessen Auflösung im August 2014.  

Für die darauffolgende Zeit, wird das Gebäude umgebaut, um Flüchtlingen Obdach zu bieten.
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Der Führer kommt

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„Frühjahrsarbeitsschlacht“, so heißt das Vorhaben für das an 22 Stellen gleichzeitig die Reichsautobahn von München nach Salzburg gebaut wird. Nach der Machtübernahme Hitlers sprechen die Nationalsozialisten von den „Straßen des Führers“ und kündigen an, eine Vielzahl an Arbeitsplätzen zu schaffen. Nicht jeder weiß, dass die Idee dazu aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammt. 1930 stimmt die Opposition, die NSDAP, sogar gegen den Bau der Autobahnen. Vier Jahre später ruft Hitler, nahe Unterhaching, während der Eröffnung der Reichsautobahnbaustelle zur „Arbeitsschlacht“ auf. Vorab titelten die Zeitungen in und um München "Der Führer kommt!".

Hitler verkündet: „Wir müssen in diesem vor uns liegendem Jahr den Feldzug gegen die Arbeitslosigkeit mit noch größerem Fanatismus und mit noch größerer Entschlossenheit führen […].“.
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Udeth-Hof

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Ernst Udet gilt nach dem Ersten Weltkrieg als einer der erfolgreichsten Jagdflieger weltweit. Zwischen den zwei Weltkriegen ist er als waghalsiger Kunstflieger unterwegs. Von Reichsminister Göring angeworben, geht er in der Zeit des Dritten Reichs bis 1941 dem Amt des so genannten Generalluftzeugmeisters nach. Als solcher obliegt ihm hauptsächlich die Aufgabe, das Material der Luftwaffe zu beschaffen, zu entwickeln und zu erproben. Für den Sieg über Frankreich im Juli 1940 erhält er das Ritterkreuz, auch die Westoffensive ist unter Udet ein großer Erfolg.

Später wird er sowohl für die Niederlage in der Luftschlacht um England, als auch für den mangelnden Erfolg der Luftwaffe im Krieg gegen die Sowjetunion, verantwortlich gemacht. Nicht nur sein Ansehen bei Göring sinkt, auch Hitler wird zunehmend unzufrieden mit ihm. Mit den Amtsgeschäften kommt Udet immer weniger zurecht und er sucht immer häufiger Antworten im Alkohol. Als die Auseinandersetzungen mit Göring zunehmend heftiger werden, begeht Udet im November 1941 in seiner Wohnung in Berlin Selbstmord. Der Suizid wird von den Nationalsozialisten verschleiert und als Flugunfall dargestellt. Es kommt zum Staatsbegräbnis. Post mortem wird die Person des Ernst Udet für Propagandazwecke des NS-Regimes verherrlicht.  
1936 befindet sich Ernst Udet auf dem Gelände des Fliegerhorstes Neubiberg. Er ist dabei, als die Kegelbahn eröffnet wird.
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Buch Norbert Loy

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Norbert Loy, der als Archivar für die Gemeinde Brunnthal arbeitet, veröffentlicht 2016 ein Buch zur Rolle seiner Gemeinde in den letzten beiden Kriegsjahren. Durch seine weitreichende Recherche lernt er nicht nur die Geschichte der Gemeinde kennen, sondern auch die des Fliegerhorstes Neubiberg. Im folgenden Video erzählt er von den letzten Jahren des Krieges am Standort.  

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Flugzeugwracks

Als die Amerikaner den Fliegerhorst im April 1945 erreichen, gilt es, das große Flugfeld zu erkunden. Unter einer Vielzahl von Flugzeugen, finden sich hauptsächlich Maschinen vom Typ Fw 190, Bf 109 und Bf 110.  

Als die Nationalsozialisten in den letzten Monaten des Krieges begonnen hatten, den Ausweichplatz in Brunnthal zu nutzen, wurden Boxen in die nahen Wälder geschlagen. Sie dienten der Unterbringung und Tarnung von Flugzeugen.

Als die Amerikaner die Boxen nun finden, staunen sie nicht schlecht: Unter den dort versteckten Flugzeugen befinden sich Maschinen vom Typ Me 262 - das seiner Zeit erste in Serie gebaute Strahlflugzeug, das als Wunderwaffe propagiert wurde und mit dem der deutsche "Endsieg" herbeigeführt werden sollte. Unter den erbeuteten Me 262 befinden sich teilweise fabrikneue Maschinen, außerdem Flugzeuge des Typs Ar 234 B, der erste einsatzfähigen strahlgetriebenen Bomber.  
Noch bis in den Mai fliegen Piloten der Luftwaffe zum Fliegerhorst zurück und ergeben sich den Alliierten. Am Ende erbeuten die Amerikaner rund 100 Flugzeuge, die sie teilweise nach Amerika bringen, um sie weiterzuentwickeln - ein Paradies für die amerikanische Flugzeugforschung.
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Kirche

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Fotos Kirche

Das A und Ω stehen für den Anfang und das Ende, gleichzeitig aber auch für das amerikanische „Headquarter“. Der Regenbogen des halbrunden Fensters steht zum einen für den von Gott geschlossenen Bund zwischen ihm und den Menschen nach der Sintflut, zusätzlich aber auch für die Soldaten am Standort Neubiberg, die aus allen Staaten Amerikas stammen.
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Das 86th Maintenance Squadron entscheidet sich bei diesem Fenster für die Abbildung einer weißen Lilie, dem Symbol für Charity. Das Fenster  steht demnach für Wohltätigkeit und Güte.
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Das Motiv des zweiten Seitenfensters sind drei rote Rosen. Sie symbolisieren tiefe Liebe und Ehre. Die Entscheidung für das Motiv trifft das 86th Air Police Squadron.
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Die achteckige Grundfläche des Symbols in der Mitte steht für die 8th Air Force, einer heute noch aktiven Flotte des Air Force Global Strike Commands der United States Air Force. Der als Menora bekannte sieben-armige Leuchter gilt als eines der wichtigsten Symbole der jüdischen Religion. Unter den amerikanischen Soldaten am Standort befinden sich damals auch Juden.  

Unten links befindet sich das Symbol der 20th Air Force, einer weiteren Flotte des besagten Air Force Global Strike Commands.  
Die rechte untere Ecke wird vom sogenannten „Purple Heart“ geziert. Es ist eine Verwundetenauszeichnung der amerikanischen Streitkräfte, die 1782 von George Washington gestiftet und 1932 erstmals verliehen wird.  

Gestiftet wird das Fenster von dem 86th Maintenance Squadron.
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In der Mitte des Fensters befindet sich ein griechisches Kreuz, das symbolisch für Jesus Christus steht. Außerdem findet sich in den Sektoren des Kreuzes das Christogramm „IC XC NI KA“. Im griechischen steht es für „Ihcoyc Xpictoc Nika“ und bedeutet übersetzt „Jesus Christus siegt.“. Die Grundfläche des Symbols ist ein Oktagon und steht auch hier wieder für die 8th Air Force.  

In der linken unteren Ecke befindet sich das Schulterabzeichen der 15th Air Force.  

Unten rechts sieht man die sogenannte „Air Medal“. Es handelt sich dabei um eine militärische Auszeichnung der amerikanischen Streitkräfte. Sie wird 1942 von Franklin D. Roosevelt gestiftet und für besondere Verdienste bei Flugeinsätzen verliehen.  

Dieses Fenster wird vom Headquarter und der Headquarter Squadron Air Base Group gestiftet.
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Das Auge in der Mitte stellt das allsehende Auge Gottes dar. Der Händedruck darunter symbolisiert den Bund zwischen Mensch und Gott. Das Oktagon stellt den Bezug zur 8th Air Force her.  

Unten links befindet sich das Schulterzeichen der 13th Air Force. 

In der rechten Ecke liegt der „Bronce Star“. Hierbei handelt es sich um eine weitere Auszeichnung der US-Streitkräfte. Sie wird für herausragende Leistung im Kampfeinsatz  oder besondere Pflichterfüllung verliehen. 1944 wird sie vom US Kongress eingeführt.  

Gestiftet wird das Fenster von dem 86th Motor Vehicle Squadron.
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Das Symbol auf diesem Fenster ist ein Kelch mit Hostie, der sich auf einem Buch mit sieben Siegeln befindet. Der Ritus, ein kleines Stück der Hostie in dem Kelch zu versenken, wird „mixtio“ beziehungsweise „conmixtio“ genannt, also Vermischung. Es steht für die sakramentale Einheit des Leibes und Blutes Christi. Das Buch mit den sieben Siegeln steht für die Apokalypse. Werden alle Siegel gebrochen, bedeutet das den Untergang der bisherigen Welt. Das Oktagon bildet bei diesem Fenster, wie auch den weiteren, die Grundfläche des Symbols.  

Unten links findet sich das Symbol für die 12th Air Force.  

Unten rechts ist die „Soldier’s Medal“ zu sehen, die durch den US Kongress im Jahr 1942 eingeführt wird. Sie wird denen verliehen, die sich in Ausübung ihres Dienstes, ohne Feindkontakt, durch heldenhaftes Verhalten auszeichnen.  

Die Stifter des Fensters sind die Soldaten des 525th Fighter Bomber Squadron.
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Das Okatgon, Symbol der 8th Air Force, in der Mitte des Fensters wird durch ein Lamm geziert welches eine Siegsfahne trägt. Es handelt sich hierbei um ein Osterlamm, welches in Kombination mit der Fahne die Auferstehung Jesus Christus symbolisiert. Es wird auch als „Agnus Dei“ (lat. Lamm Gottes) bezeichnet.

Links unten befindet sich der „Silver Star“. Der Orden steht für besondere Tapferkeit gegenüber dem Feind. Unter den Auszeichnungen der US-Streitkräfte ist diese die Vierthöchste.

Die rechte untere Ecke ziert das Symbol der 5th Air Force. Es ist spiegelverkehrt und in Folge eines Hagelsturms seit 1984 unvollständig.

Gestiftet wurde das Fenster vom 86th Communications Squadron.
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In der Mitte des Fensters befindet sich der „Corpus Christi“ (lat. Leib Christi) am Kreuz. Links neben dem Kreuz ist ein „A“, rechts ein „W“. Ähnlich wie beim halbrunden Eingangsfenster kann es für den Anfang und das Ende stehen. Gleichzeitig steht es aber auch für Gott oder Jesus Christus. In der Bibel bezeichnen sich beide als Erster und Letzter. Das ist ein Grund, warum einige Christen glauben, dass Jesus Christus Gott selbst ist.  

Links unten sieht man die „Army Medal of Honor“. Diese Version der Medaille wird Angehörigen der US Army verliehen, die sich durch Furchtlosigkeit und besonders auffallende Tapferkeit bei Lebensgefahr im Gefecht mit einem Feind der USA verdient gemacht haben. Sie wurde 1862 von Abraham Lincoln gestiftet.  

Das Symbol der 9th Air Force ziert die andere Ecke des Fensters.  
Das Fenster stiftet das 86th Food Service Squadron gemeinsam mit der 86th Medical Group.
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Bei der Abbildung in der Mitte handelt es sich um den sogenannten „Dekalog“, auch bekannt als die zehn Gebote. Während die drei Gebote auf der linken Seite das Verhältnis zwischen Menschen und Gott bestimmten, stellen die sieben übrigen Gebote auf der rechten Seite das Verhältnis der Menschen untereinander dar.  

Unten links ist das Symbol der 11th Air Force abgebildet.  

Auf der anderen Seite ist das „Distinguished Flying Cross“ zu sehen. Es wird Mitgliedern der amerikanischen Streitkräfte verliehen, die sich durch außergewöhnliche und heldenhafte Leistungen während eines Fluges verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird 1926 vom US Kongress gestiftet und 1927 erstmals verliehen.  

Als Stifter des Fensters ist das Headquarter und das Headquarter Squadron 86th Fighter Bomber Wing angegeben.
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Auf diesem Fenster ist ein Fisch mit einem Brotlaib zu sehen. Der Brotlaib kann für den Leib Christi stehen, als Sinnbild für das Teilen, als Gottesgeschenk oder für das Wort Gottes. Der Fisch hingegen ist ein Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit.  

Auf diesem Fenster befindet sich, in der unteren linken Ecke, das „Distinguished Service Cross“, welches im Jahr 1918 vom US Kongress gestiftet wird. Sie wird Soldaten verliehen, die sich durch extremen Heldenmut über die Pflichterfüllung hinaus profiliert haben, jedoch nicht die „Medal of Honor“ verdienen. Auch Zivilisten können die Auszeichnung erhalten, wenn Sie während eines Krieges im Dienst der amerikanischen Armee stehen.  

In der anderen Ecke ist das Symbol der 7th Air Force zu erkennen. Es ist auf Grund eines Hagelsturms von 1984 unvollständig.  

Der Stifter des Fensters war das 527th Fighter Bomber Squadron.

Hinzu kommt, dass der Fisch ein Geheimzeichen war, als Christen noch im Untergrund lebten und Hinrichtungen fürchten mussten. Hinter dem griechischen Wort für Fisch, „ΙΧΘΥΣ“ (=ICHTHYS), steckt zudem ein Akrostichon. Demnach also ein Satz, der sich aus den Buchstaben des Wortes ergibt. In diesem Fall: ΙΗΣΟ˜ΥΣ (Iēsoũs), ΧΡΙΣΤῸΣ (Christós), ΘΕΟ˜Υ (Theoũ), ΥἹῸΣ (Hyiós), ΣΩΤΉΡ (Sōtḗr). Dahinter verbirgt sich das kurzgefasste Glaubensbekenntnis: „Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser.“.
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Das Motiv dieses Fensters ist die Friedenstaube, zu erkennen an ihrem weißen Gefieder und dem Olivenzweig im Schnabel. In der Bibel wird beschrieben, wie Noah nach der Sintflut eine Taube aussandte, die mit einem Olivenzweig zurückkehrte. Sie gilt seitdem als Zeichen der Versöhnung und in diesem Zusammenhang die Versöhnung mit Gott und den Menschen. Die Taube, die über die Sintflut hinwegfliegt, wird als Gottes Geist gedeutet und findet als Symbol dort Anwendung, wo vom Heiligen Geist die Rede ist.  

Der Orden der hier abgebildet ist, ist die „Distinguished Service Medal“ der US Army. Sie wird verliehen, wenn bei einer Aufgabe mit großer Verantwortung, außerordentliche Dienste geleistet werden. Gestiftet wird die Medaille 1918 von Woodrow Wilson, dem 28. Präsident der Vereinigten Staaten.  

In der anderen Ecke des Fensters ist das Schulterzeichen der 8th Air Force zu erkennen.  

Stifter des Fensters ist das 86th Supply Squadron.
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„Ich bin der Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird weggenommen.“, so Jesus in der Bibel. Demnach steht der Weinstock als Symbol für die Verbundenheit zwischen ihm und seinen Gläubigen. Bleiben Reben mit der Kraft des Weinstocks verbunden, tragen sie auch Früchte. Das heißt im übertragenen Sinn, dass Gläubige, die mit Jesus Christus verbunden bleiben, ein erfülltes Leben haben.  

Der „Legion of Merrit“, der sich im Eck des Fensters befindet, wir im Jahr 1942 vom US Kongress gestiftet und noch im selben Jahr erstmals verliehen. Die Auszeichnung wird für außerordentliches Verhalten bei der Erbringung hervorragender Dienste und Leistungen verliehen.  

In der rechten Ecke des Fensters findet sich das Symbol der 10th Air Force.  

Das 526th Fighter Bomber Squadron stiftet das Fenster.
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Eisenhower

Vollbild
Im Jahr 1950 wird Dwight D. Eisenhower zum Supreme Allied Commander Europe berufen. Er ist somit der erste Oberkommandierende der NATO-Streitkräfte in Europa. Im April des Folgejahres fliegt er nach Bayern, um sich ein Bild der in Deutschland stationierten US-Truppen zu machen. Am 12. April 1951 landet er auf der Neubiberger Air Base. Nachdem er festlich empfangen wird und sich den Standort angesehen hat, fährt er gemeinsam mit seinen Offizieren weiter nach Landsberg zum 2nd Air Division Headquarter. Im Mai 1952 beendet er seine Militärkarriere, um als Präsident zu kandidieren. 1953 wird er der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
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Camel Caravan to Berlin

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Als die Sowjetunion im Juni 1948 die Berliner-Blockade errichtet, ist es den West-Alliierten nicht mehr möglich, Westberlin über die Wasser- und Landverbindungen zu erreichen. Die Lösung ist eine Luftbrücke, die noch im Juni desselben Jahres umgesetzt wird.  

Während eines Aufenthalts in Nord-Afrika kauft Lieutenant Donald Butterfield, Soldat der 86th Fighter Wing Group der Neubiberg Air Base, spontan ein junges Kamel. Das auf den Namen „Clarence“ getaufte Tier, wird von Tripolis (Libyen) nach Deutschland geflogen. Gemeinsam mit ihrem neuen Maskottchen sammelt die Einheit aus Neubiberg an verschiedenen Standorten der amerikanischen Besatzungszone für das belagerte Berlin. Das Kamel soll dazu anregen, die Spendenaktion zu unterstützen und es soll die Kinder der belagerten Stadt aufheitern. Unter den Spendern befinden sich auch viele deutsche und amerikanische Kinder, die teilweise ihr eigenes Spielzeug hergeben. Als Clarence das erste Mal in Berlin landet, wird es von rund 5.000 Kindern begrüßt. In speziellen Tragetaschen trägt es Spenden für die Berliner Kinder. Der Plan der Einheit aus Neubiberg ging auf: Die Kinder lieben das Kamel.  

Für Clarence bleibt es nicht bei einem Besuch. Gemeinsam mit seinen Besitzern sammelt es weitere Spenden in der amerikanischen Besatzungszone. Allein in Neubiberg werden fünf Tonnen Lebensmittel und Süßigkeiten gesammelt.  
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Abriss der Schrenk-Siedlung

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Bereits im Jahr 1948 kommt es zur Verlängerung des Rollfelds der Neubiberg Air Base um 1.700 Meter. Den Düsenjägern und schweren Transportmaschinen der USAF ist es dennoch nicht, beziehungsweise nur schwer, möglich, auf dem Rollfeld zu landen. Auf Grund dessen wird 1949 entschieden, die Start- und Landebahn erneut zu erweitern.  

Südlich des Johanneshauses liegt damals die sogenannte „Schrenk-Siedlung“. Sie gehört zur Gemeinde Unterhaching. Im Jahr 1949 umfasst die Siedlung 17 Häuser, die von 80 bis 85 Personen bewohnt wird. Der Schicksalstag der Bewohner ist schließlich der 16. September 1949. Damals erreicht den Bürgermeister Unterhachings ein Beschlagnahmungsschreiben der Amerikaner. Kurzgefasst geht es inhaltlich um den Ausbau der Landebahn und der damit einhergehenden Räumung der Schrenk-Siedlung. Der Aufruhr unter den Bewohnern ist groß.  

Aus dem Schreiben geht auch hervor, dass die Bewohner 30 bis 60 Tage Zeit haben, die beschlagnahmten Häuser zu räumen und ihr Hab und Gut mitzunehmen. Die Erweiterungsarbeiten werden noch am Tag der Bekanntmachung in Gang gesetzt.

Das Wohnen an der Großbaustelle wird schnell unerträglich. Teilweise werden Sprengungen durchgeführt, ohne die Anwohner zu verständigen. Immer wieder werden Lichtleitungen unterbrochen, ebenso wie die Wasserzufuhr. Viele Hausbesitzer beginnen noch vor Wintereinbruch damit, ein neues Haus zu bauen. Jegliches Aufbegehren ist zwecklos. Am Ende kann das Schicksal der Siedlung nur um 60 Tage hinausgeschoben werden.    
Heute befindet sich auf dem ehemaligen Grund der Siedlung der Zugang zum „Landschaftspark Hachinger Tal“.    
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Günter Soltau

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Günter Staudter ist ausgebildeter Flugzeugelektroniker und genießt damals die Ausbildung am Standort des Fliegerhorstes. Heute wohnt er nicht weit von seinem früheren Arbeitsort entfernt in Unterhaching und arbeitet ehrenamtlich als Heimatpfleger der Gemeinde. Seit einigen Jahren befasst er sich intensiv mit der Geschichte des Fliegerhorstes. Im folgenden Video erzählt er von seiner Ausbildungszeit am Standort.  

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Feuerwehr

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Feuerwehr Fotos

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Offizierheim

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Offizierheim

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Luftwaffenmusikkorps I

Im Juli 1958 wird in Karlsruhe das Luftwaffenmusikkoprs 1 aufgestellt. Das damals 27 Musiker umfassende Korps, kam im März des darauffolgenden Jahres nach Neubiberg. Nach einiger Zeit in provisorischen Unterkünften, ziehen die Musiker schließlich in das heutige Gebäude 41, das sie von 1961 bis 1975 nutzen. Danach nutzt das Musikkorps das Johanneshaus.

Über Jahrzehnte hinweg sind in dem Korps rund 60 Musiker beschäftigt. Im Zuge der - durch Karl-Theodor zu Guttenberg in Gang gebrachten Neuausrichtung der Bundeswehr im Jahr 2010 - wird das Musikkorps im Oktober 2011 durch Thomas de Maizière aufgelöst. In den folgenden drei Jahren treten die Musiker noch weiterhin auf, doch mit einem letzten Konzert im Herkulessaal in München, wird das Korps schließlich feierlich außer Dienst gestellt.

Die meisten der Musiker wechseln zum Gebirgsmusikkorps in Garmisch-Patenkirchen.
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Übergabe Fliegerhorst

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Mai 1958: Die Neubiberg Air Base heißt ab jetzt Fliegerhorst Neubiberg und geht in den Besitz der Bundeswehr über. Die feierliche Übergabe findet in Anwesenheit des damaligen Verteidigungsministers Franz Josef Strauß und der Repräsentanten beider Streitkräfte, General Josef Kammhuber (Luftwaffe der Bundeswehr) und General Herbert B. Thatcher (USAF), statt.    

Doch schon einige Wochen zuvor, im April 1958, kommen die ersten Einheiten der Luftwaffe an. Es ziehen ein: Luftwaffentransportgeschwader 61, die Standortverwaltung Neubiberg und die Fliegerhorstgruppe Neubiberg. Im Mai desselben Jahres folgen die Höhere Technische Schule der Luftwaffe, die Flugzeugführerschule und die Offizierschule der Luftwaffe. Später, im März 1959, wird auch noch das Luftwaffenmusikkorps 1 auf dem Fliegerhorst stationiert.
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Offz-Schule Lw

Die Offizierschule der Luftwaffe beginnt ihren Ausbildungsbetrieb am 1.10.1956 in Fassberg. Zwei Jahre darauf, im September 1958, zieht die Schule um nach Neubiberg. Wenige Jahre darauf ist bereits eine erste Erweiterung der bisher vorhandenen Gebäude notwendig. Auf Grund dessen werden am 6.6.1961 die Grundsteine des Hörsaalgebäudes der Offizierschule der Luftwaffe gelegt. Der damalige Bundesverteidigungsminister, Kai-Uwe von Hassel, ist einer der geladenen Gäste, als das Gebäude am 26.11.1964 feierlich eröffnet wird.  

20 Jahre lang genießen die künftigen Offiziere der Luftwaffe am Standort Neubiberg ihre Ausbildung. Im Juli 1977 zieht die Offizierschule um nach Fürstenfeldbruck.
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Bundesarchiv

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Adelmann

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Als Kasernenkommandant der Universität der Bundeswehr München leitet Oberst Adelmann den militärischen Bereich des Standortes. In seiner Funktion hat er sich mit der Vergangenheit des ehemaligen Fliegerhorstes befasst. Im folgenden Video erzählt er, warum es ihm wichtig ist, dass sich ein Soldat mit der Geschichte seines Standortes auseinandersetzt.    

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Kirche

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Dr. Barbara Hepp arbeitet seit 2010 am Standort der UniBW München. In ihrer Funktion als evangelische Militärdekanin kennt sie sich bestens mit der Vergangenheit der Universitätskirche aus. Sie weiß vor allem durch ihre Vorgänger, auf welche Geschichte die Kirche zurückblickt. Im folgenden Video erzählt sie von den Amerikanern, die die Kirche erbauen ließen. Noch heute hegen diese zu ihrer Kirche eine enge Verbindung.  

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Royaler Besuch

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Der Besuch von Prinzessin Diana und Prinz Charles gilt als einer der Höhepunkte in der Geschichte der Uni. Besonders bedeutend ist der Besuch vor allem, da es der erste royale britische Staatsbesuch bei einer deutschen militärischen Einrichtung seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist. Dementsprechend hoch ist damals das journalistische Interesse.  

Am 5. November 1987 landet das Prinzenpaar für einen zweitägigen Besuch in Bayern auf dem Rollfeld des Campus. Umringt von rund 200 Fotografen werden die Royals von der Leitung der Universität begrüßt und über das Gelände geführt. Später kehren die Besucher zum Mittagessen in der Mensa ein. Bevor das Paar seinen Weg in Richtung München fortsetzt, trägt sich Prinz Charles in das Gästebuch der Universität ein.
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Naherholungsgebiet

Im Januar 1998 erwirbt die Gemeinde Unterhaching das 126 Hektar große Gelände der ehemaligen Start- und Landebahn des Fliegerhorstes. Inzwischen befindet sich im Landschaftspark eine Hundemeile, ein Skaterpark, ein Basketballplatz, Streuobstwiesen und vieles mehr. Selbst Relikte aus der Zeit der militärischen Zeit sind noch zu finden. Das Herzstück des Parks ist allerdings das noch immer erhaltene Rollfeld, das den Besuchern des einen Blick bis zum Horizont ermöglicht.  

Beim damaligen Kauf verpflichtet sich die Gemeinde Unterhaching übrigens, 20 Jahre lang nichts auf dem Gelände zu bauen. Das unbebaute Gelände ermöglicht daher bis heute den freien Blick auf die Alpen.
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Ottobrunn

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Im Jahr 1976 wird das bis dato älteste Gebäude Ottobrunns, das Gasthaus „zur Schwaige“, abgerissen. Heute ist an seiner Stelle der Büropark Ottobrunn zu finden. In der Geschichte des Standorts spieltdie Schwaige eine erwähnenswerte Rolle: 1933 finden dort die Verhandlungen mit den damaligen Grundstückseigentümern statt, um Platz für den Bau des Flughafens München-Süd zu schaffen.  

Frau Margarethe Freifrau von Stengel, die bereits in Kapitel 1 erwähnt wird, wohnt damals eine Zeit lang in dem Gasthaus, das sie 1924, nach dem Tod ihres Vaters Wilhelm von Finck, geerbt hatte. Das 1890 errichtete Gebäude erlebt unter Freifrau von Stengel seine Blütezeit. Während der Flughafen München-Süd errichtet wird, kümmert sich die Schwaige um die Verpflegung der Arbeiter.

Nachdem das Gebäude durch Frau Freifrau von Stengel im Jahr 1973 an die Gemeinde Ottobrunn verkauft wird, kommt es 1976 zum Abriss. Jeglicher Protest von Seiten der Bewohner Ottobrunns bleibt vergeblich.
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F-140

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Auf dem Gelände der Universität befindet sich das Exponat eines Starfighters. Das unter der Typbezeichnung F-104G bekannte Kampfflugzeug, führt uns zur sogenannten Starfighter-Affäre.  

Dass die Bundeswehr Starfighter besitzt, ist der NATO-Strategie der „massiven Vergeltung“ zu verdanken. Die Maschinen sollen aus damaliger Sicht möglichst schnell und unentdeckt den nuklearen Gegenschlag, bei einem erfolgten Angriff auf verbündete Staaten ausführen. Die ersten Maschinen stellt die Bundeswehr 1960 in Dienst. Unter den 916 Maschinen, die zum Einsatz kommen stürzen 269 ab. 116 Piloten finden den Tod.  

Der Grund hierfür ist in erster Linie, dass die Kampfflugzeuge entgegen ihrer Bestimmung als Jagdbomber verwendet werden. Hinzu kommen technisches Versagen und Pilotenfehler. Bereits wenige Jahre nach ihrer in Dienststellung werden die Starfighter als „Witwenmacher“, „fliegender Sarg“ oder auch „Erdnagel“ bezeichnet.  

Erst als am 2.9.1966 Johannes Steinhoff, damals Generalleutnant, Inspekteur der Luftwaffe wird, ändert sich die Situation. Er setzt tiefgreifende Reformen im Bereich der Ausbildung und der Logistik um, die zu einem erkennbaren Rückgang an Starfighter-Abstürzen führen. Steinhoff, der bereits unter der Luftwaffe der Nationalsozialisten dient und bei einem Flugzeugabsturz nur knapp dem Tod entgeht, ist ebenfalls einer der vielen Gäste des Standorts Neubiberg.  

Während die meisten Maschinen zwischen Juli 1982 und Oktober 1987 außer Dienst gestellt werden, nutzt die Wehrtechnische Dienststelle 61 in Manching noch bis 1991 den Starfighter.
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Lost Places

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Fotos Lost Places

Das Johanneshaus steht an der Schwelle der „Lost Places“. Durch die Auflösung des Luftwaffenmusikkorps 1 im Jahr 2014 und die mangelnde Pflege während der anschließenden Nutzung als Unterkunft für Flüchtende ist  das Grundstück sichtbar gezeichnet. Ob und inwiefern das Gebäude in Zukunft wieder verwendet wird, ist nicht genau bekannt. Gerüchte über die Wiederverwendung sind aber im Umlauf.
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Der Johanneshof versorgt zunächst die im Johanneshaus lebenden Kinder und Ordensschwestern. Seit 1963, als die Ordensschwestern den Ort verlassen mussten, kommt der Hof seinem eigentlichen Zweck nicht mehr nach. Zeitweise wird er unter anderem als Lagerort genutzt. Bei einem Schwelbrand werden Teile des Unterkunftbereiches zerstört. Im Sommer 2018 wird das Gebäude abgerissen. Die anschließenden Bilder zeigen letzte Aufnahmen des Hofs.
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Unter dem großen Hangar der Flight (Gebäude 150) verbirgt sich eine Bunkeranlage aus der Zeit der Nationalsozialisten. Zuletzt werden die Räume des Bunkers für Forschungszwecke verwendet. Ende der 1990er Jahre finden sogar Partys in dem Bunker statt. Heute wird er nicht mehr aktiv genutzt.
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Die Zollinger-Hallen sind nach ihrem Entwickler, dem Merseburger Stadtbaurat Friedrich Zollinger benannt. Das Besondere der Hallen ist ihre durchdachte Deckenkonstruktion, die es ermöglicht, 40 Prozent einer sonst üblichen Holzkonstruktion zu sparen. Heute stehen noch zwei, der ehemals acht Hallen auf dem Gelände. Sie stehen unter Denkmalschutz und werden nicht mehr genutzt.
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Kapitel 6 Danksagung

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  • Lukas Behrendt & Alec Brusch

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